Wir arbeiten vernetzt – aber nicht automatisch mit allen, sondern gezielt mit den Personen, die für Ihre Situation wirklich relevant sind. Wenn es sinnvoll ist, beziehen wir nach Ihrer Zustimmung
z. B. Ärzt:innen, Therapeut:innen, Ausbildungsstellen oder andere Bezugspersonen ein – nicht aus Prinzip, sondern weil es konkret entlastet und Lösungen verbessert. Wir arbeiten in der Praxis mit
fachlicher Kompetenz, Empathie und Struktur mit dem Ziel einen sicheren Rahmen für die Diagnostik und Behandlung zu schaffen.
Neurodivergenz lässt sich nicht mit Standardansätzen behandeln; deshalb nutzen wir im Team regelmäßigen fachlichen Austausch, um komplexe Situationen differenziert zu betrachten und passgenaue
Strategien zu entwickeln. Dabei behalten Sie jederzeit die Kontrolle: Sie entscheiden, wer einbezogen wird und in welchem Umfang. Transparenz und Selbstbestimmung sind für uns keine Zusatzoption,
sondern Grundlage der Zusammenarbeit. Unser Ziel ist nicht maximale Abstimmung, sondern wirksame Unterstützung – klar, individuell und ohne unnötige Komplexität.
Mein beruflicher Weg ist geprägt von einem humanistischen Menschenbild und einem ganzheitlichen Blick auf psychische Prozesse. Neben meiner Tätigkeit als Psychotherapeutin arbeite ich auch als Dozentin, Selbsterfahrungsleiterin und Supervisorin.
Im Rahmen meiner Niederlassung (www.praxis-stitz.com) wurde zunehmend deutlich, wie hoch der Bedarf an fundierter neurodivergenter Diagnostik im Transitionsalter ist – insbesondere bei Autismus, ADHS und AuDHD. Die bestehenden Versorgungsstrukturen greifen hier oft zu kurz oder zu spät. Aus dieser Erfahrung heraus ist diese zweite Praxis entstanden: mit dem klaren Fokus, neurodivergente Lebensrealitäten differenziert zu verstehen und passende diagnostische sowie therapeutische Angebote bereitzustellen. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt darauf, gemeinsam mit Patient:innen individuelle, neurodivergente Wege zu entwickeln – jenseits von Anpassungsdruck und standardisierten Lösungen. Ergänzend arbeite ich auch mit Menschen mit Essstörungen. In der therapeutischen Arbeit ist mir eine vertrauensvolle, ressourcenorientierte und zugleich realistische Haltung wichtig, die Entwicklung ermöglicht und Perspektiven eröffnet.
In meiner Arbeit als Psychologsicher Psychotherapeut (VT) begleite ich Erwachsene, Kinder und Jugendliche mit Empathie, Wertschätzung und aufrichtigem Interesse an ihren individuellen Lebensgeschichten. Eine vertrauensvolle, verlässliche therapeutische Beziehung bildet die Grundlage meiner Arbeit – sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting. Mein Schwerpunkt liegt auf der therapeutischen Begleitung von Menschen, die Traumafolgestörungen, Trauererfahrungen oder die Folgen von Marginalisierung und Diskriminierung verarbeiten, sowie Menschen im neurodivergenten Spektrum. Mein Ziel ist es, einen sicheren, respektvollen und achtsamen Raum zu schaffen, in dem persönliche Ressourcen gefördert, eigene Stärken spürbar werden und gemeinsam individuelle Lösungswege entwickelt werden können. So lassen sich Stabilität, Selbstwirksamkeit und persönliche Entwicklung nachhaltig fördern.
Als Psychologin (M.Sc.) und approbierte systemische Therapeutin für Erwachsene verstehe ich psychische Gesundheit immer im Kontext von Beziehungen und zwischenmenschlichen Interaktionen. In Beziehungen werden wir geprägt, in Beziehungen können wir wachsen.
Insbesondere das tägliche Zusammenleben mit einem kleinen Kind schärft mein Bewusstsein für unsere lebenslang andauernden Beziehungsbedürfnisse und vertieft mein therapeutisches Arbeiten zusätzlich. Eine verlässliche und wertschätzende therapeutische Beziehung und meine Offenheit gegenüber den unter-schiedlichsten Lebensentwürfen erlebe ich als tragende Grundlage für ein respektvolles Miteinander und eine gemeinsam geteilte Wegstrecke, auf der wir voneinander lernen.
Ich möchte einen Ort gestalten, an dem Ihre Symptome als kreative Lösungsversuche gewürdigt werden, neue Perspektiven eingenommen werden können sowie neue Möglichkeitsräume entstehen dürfen, in dem wir uns erlauben Geschichten zu hinterfragen und Muster herauszufordern. Dabei vertraue ich auf Ihre Ressourcen, begleite Sie klar und zugewandt in Ihrem Tempo. Ich freue mich auf das Kennenlernen. Alle Menschen sind willkommen. Ich arbeite traumasensibel.
Ich bin psychologischer Psychotherapeut und habe meine Weiterbildung im Richtlinienverfahren der Verhaltenstherapie am Institut für integrative Psychotherapieausbildung in Berlin absolviert. Bevor ich mich auf die ambulante Arbeit mit Erwachsenen konzentrierte, sammelte ich umfassende Erfahrungen in der stationären Suchttherapie für Jugendliche. Menschen bei Veränderungs-prozessen zu unterstützen ist mir seither ein wichtiges Anliegen. In meiner therapeutischen Arbeit ist es mir ein zentrales Anliegen, festgefahrene Muster in Verhalten, Gedanken und Gefühlen zu erkennen, um anschließend gemeinsam alternative Strategien für eine größere persönliche Zufriedenheit zu entwickeln. Dabei sind für mich Empathie, Wertschätzung und Authentizität die wichtigsten Grundpfeiler einer vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Die Anmeldung ist die zentrale Schnittstelle unserer Praxis – und häufig Ihr erster Kontakt mit uns. Hier koordinieren wir Termine, klären organisatorische Fragen und sorgen für einen verlässlichen, transparenten Ablauf rund um Diagnostik und Therapie. Ob per E-Mail oder telefonisch: Wir antworten strukturiert, zeitnah und klar.
Unsere Mitarbeiterin an der Anmeldung (Katharina Hein) arbeitet sorgfältig, respektvoll und mit Blick für individuelle Bedürfnisse – auch im Umgang mit neurodivergenten Patient:innen, für die klare Abläufe und Verlässlichkeit besonders wichtig sind. So entsteht ein Rahmen, der Orientierung gibt, unnötige Unsicherheit reduziert und Ihnen von Beginn an eine stabile Grundlage für den weiteren Prozess bietet.
„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Kraft zur Wahl.“ – Viktor Frankl
Dieser Gedanke begleitet mich. Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen sich willkommen, sicher und in ihrem So-Sein gesehen fühlen dürfen.
Viele Jahre war ich als Sozialpädagogin in der Psychischkranken- und Wohnungslosenhilfe tätig. Diese Zeit hat mich tief darin bestärkt, wie heilsam eine ruhige, wertschätzende und zugewandte
Begegnung sein kann – besonders, wenn das Leben herausfordernd ist. Als Erzieherin in einem Waldorfkindergarten habe ich zudem erlebt, wie viel Kraft in Flexibilität, Kreativität und der
bewussten Hinwendung zum Moment liegt. All diese Erfahrungen fließen heute in die Begegnungen mit Menschen und jetzt in mein berufliches Schaffen an der Anmeldung ein.